Nachhaltig Investieren – Sparbatze

Anlegen Generell Was du beim anlegen beachten solltest und worauf es ankommt

Anlegen mit Wertschriften ist etwas Individuelles. Darum gilt es, deine Situation so gut wie möglich in deine Anlagestrategie einfliessen zu lassen. Wann zahlst du am besten wieviel ein, in welche Anlagestrategie und was dir beim Anlegen ist wichtig, sind die Hauptfragen. Dabei ist ein Überblick über dein Gesamtvermögen wichtig, inkl. PK-Ansprüche und künftige Verdienstmöglichkeiten.

Wenn du dich nicht so gut auskennst und die folgenden einfachen Punkte beachtest, bist du schon auf gutem Weg.

Wichtig ist es, ein Ziel zu haben und daraufhin zu arbeiten. Was ist dein Ziel? Bei Sparbatze kannst du ganz einfach zwei verschiedene Ziel-Arten auswählen, einen Betrag erreichen und im Alter den gleichen Lebensstandard haben. Du siehst dann ganz einfach, wie gut es um deine Zielerreichung steht.

Bei der Planung deiner Anlagen ist es ratsam, genügend Liquidität zu berücksichtigen. Welches sind deine Ausgaben und dein Einkommen? Es ist ratsam, genügend Geld auf dem Konto zu haben, um deine kommenden Ausgaben zu decken. Den Rest kannst du langfristig anlegen. Hier empfehlen wir, etwa den Betrag von drei Monatskosten auf einem normalen Konto/Depot anzulegen. So kannst du die Anlagen verkaufen und das Geld falls nötig brauchen. Was du darüber hinaus sparen kannst, kann in die Säule 3a einbezahlt werden, wo du das Geld nur noch in Ausnahmefällen verwenden kannst. Sparbatze bietet dir Anlagemöglichkeiten mit einem normalen Konto/Depot sowie auch im Bereich Säule 3a.

Rendite und Sicherheit sind sehr wichtig bei der Auswahl der Anlagestrategie. Strategien mit mehr Sicherheit (= geringeren Wertschwankungen) erreichen typischerweise eine tiefere Rendite als risikoreichere Strategien. Sparbatze bietet vier verschiedene Strategien, welche Rendite und Sicherheit ausbalancieren.

Über das Anlegerprofil wird festgestellt, welche Strategie am besten zu dir passt. Bei Sparbatze erstellen wir dein Anlegerprofil aus deinen Antworten zu sieben Fragen u.a. zu deiner finanziellen Situation. Dabei werde deine Risikofähigkeit (wieviel Risiko darfst du in deiner Situation eingehen) und deine Risikobereitschaft (wieviel Risiko möchtest du eingehen) festgestellt. Der tiefere der beiden Werte entspricht deinem Anlegerprofil.

Die passende Anlagestrategie wird dir danach angezeigt. Falls dir diese Anlagestrategie unpassend erscheint, kannst du eine andere Strategie wählen. Lass dich von einer unabhängigen Stelle beraten, falls du unsicher bist. Überprüfe regelmässig, ob sich dein Anlegerprofil verändert hat und ob die Anpassung deiner Anlagestrategie angezeigt ist. Speziell wenn du das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigst, macht es gewöhnlich Sinn, schon Jahre im Voraus die Anlagerisiken zu senken.

Beim Anlegen sind die Kosten zu berücksichtigen. Es können u.a. Kosten für die Depotführung der Bank, Transaktionen, Vermögensverwaltung und die Anlageprodukte entstehen. Hohe Kosten verringern deine (Netto-)Rendite und somit hast du am Ende weniger Geld für dich. Bei Sparbatze setzen wir auf ein leicht verständliches und günstiges Preismodell. So hast du immer die Übersicht und möglichst tiefe Kosten.

Eine wichtige Regel beim Anlegen ist es, die Risiken über verschiedene Anlagen zu verteilen. Das macht Sparbatze für dich über die Basisfonds, mit welchen wir dein Portfolio zusammenstellen.

Hast du dich für eine Strategie entschieden, solltest du möglichst bei der Strategie bleiben und dich nicht vom Marktgeschehen beeinflussen lassen. Am besten investierst du monatlich einen bestimmten Betrag, auch wenn die Märkte runter gehen. Dann kaufst du nämlich zu tiefen Preisen und bist längerfristig erfolgreicher.

Bist du nun bereit, mit Wertschriften vorzusorgen?

Psychologie beim anlegen Das Wichtigste über verschiedene Anlagen

Anlegen mit Wertschriften ist etwas Individuelles. Darum gilt es, deine Situation so gut wie möglich in deine Anlagestrategie Beim Anlegen sind faktenbasierte Entscheidungen wichtig. Leider stellen sich uns immer wieder diese psychologischen Fallen. Darum ist es umso wichtiger, nur in etwas zu investieren das man versteht, dass man sich für Entscheide Zeit lässt und dass die Anlagen und die Anlagestrategie regelmässig überprüft werden.

Herdentrieb

Der Mensch fühlt sich allgemein wohler, wenn viele andere Personen das gleiche machen. Das zeigt sich auch beim Anlegen. Wenn sich nun viele Personen so verhalten wie die Masse, dann können gefährliche Über- oder Untertreibungen entstehen. Es ist darum wichtig, für sich zu analysieren und regelmässig zu investieren.

Rückschaufehler

Erst gerade eingetretene Ereignisse werden als wahrscheinlicher wahrgenommen als länger zurückliegende Ereignisse. Anleger treffen so falsche Entscheide,weil länger zurückliegende Ereignisse (z.B. ein Aktiencrash) zu wenig berücksichtigt werden.

Verlustaversion

Menschen verlieren nicht gerne, schon gar nicht Geld. Ein Verlust von z.B. CHF 100 schmerzt uns doppelt so fest, wie uns der Gewinn des gleichen Betrages freut. Aus Angst vor solchen Verlustschmerzen legen darum viele Personen mit zu wenig Risiken (und somit Ertragschancen) an, als sie es eigentlich könnten. Ein gutes Beispiel sind Anlagen auf zinslosen Säule-3aKonti statt in Wertschriften, obwohl die Anlagen noch viele Jahre investiert werden können.

Verfügbarkeitsheuristik

Allgemein bleiben uns aussergewöhnliche Ereignisse länger in Erinnerung als etwas Normales in unserem täglichen Leben. So denken wir, dass ein solches aussergewöhnliches Ereignis häufiger vorkommt als tatsächlich in der Realität. Investoren sollten darum vor Entscheiden gut recherchieren und Fakten vergleichen.

Übermässiges Selbstvertrauen

Oft überschätzen Menschen ihre eigenen Fähigkeiten. Beim Anlegen gilt dies für Männer mehr als für Frauen. Anleger nehmen so zu viel Risiko, weil sie denken, dass sie besser sein können als der Markt.

Selektive Wahrnehmung

Dies bedeutet, dass nicht alle zur Verfügung stehenden Informationen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Oft werden vor allen Informationen berücksichtigt, welche die eigene Meinung oder Erwartung unterstützen. Es ist darum wichtig, Informationen breit und von verschiedenen Quellen in Entscheidungen einzubeziehen.

Anlagefonds Hier erklären wir dir die wichtigsten

Hier erklären wir dir die wichtigsten Anlageprodukte. Dein Portfolio bei Sparbatze besteht überwiegend aus Anlagefonds.

Was sind Anlagefonds?

Ein Anlagefonds ist eine Gesellschaft, welche eine Verwaltung hat und von einer Aufsichtsbehörde und Prüfgesellschaft überwacht wird. Die Verwaltung nimmt Gelder von Anlegern entgegen, und investiert diese gemäss den definierten Regeln in die Finanzmärkte. Das können u.a. Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder andere Anlagefonds sein. Die meisten Fonds investieren in eine Anlageklasse. Strategiefonds hingegen investieren in mehrere Anlageklassen. Die Verwaltung wird überwacht, ob sie die Anlagen gemäss den Zielen und Vorgaben für jeden einzelnen Anlagefonds einhält.

Bei den sogenannten «aktiven» Fonds ist es das Ziel der Verwaltung, mit geschickter Auswahl der Anlagen eine bessere Wertentwicklung als der definierte Vergleichsindex (z.B. SMI für Schweizer Aktien) zu erzielen. «Passive» Fonds versuchen den Vergleichsindex möglichst genau nachzubilden, und haben gewöhnlich günstigere Kosten als aktive Fonds. Die Sparbatze Fonds im Basisportfolio unserer Kunden sind passive Fonds, welche die breiten Finanzmärkte nachbilden. Die zur Auswahl stehenden Themenfonds können aktive wie auch passive Fonds sein.

Gewöhnliche Fonds werden täglich oder in einem anderen Zeitraum einmal zu einem festgelegten Preis gekauft oder verkauft. Sogenannte Exchange Traded Funds (ETFs) sind an der Börse kotiert und können dort gehandelt werden.

Das Factsheet oder das Investoren-Informationsblatt KIID eines Fonds gibt über die wichtigsten Punkte Auskunft. Beim Kauf sollte nicht nur auf die vergangene Wertentwicklung, sondern auch auf die Kosten geachtet werden.

Dein Anlegerprofil Worauf basiert es und wie beeinflusst es die Anlagestrategie

Das Anlegerprofil ist die Basis für die Definition deiner Anlagestrategie. Es zeigt auf, welche Strategie am besten zu dir passt. Bei Sparbatze erstellen wir dein Anlegerprofil aus deinen Antworten zu sieben Fragen u.a. zu deiner finanziellen Situation. Dabei werden deine Risikofähigkeit (wieviel Risiko darfst du in deiner Situation eingehen) und deine Risikobereitschaft (wieviel Risiko möchtest du eingehen) festgestellt. Der tiefere der beiden Werte entspricht deinem Anlegerprofil.

Sparbatze kennt folgende Anlageprofile:

– Tief» mit einem Aktienanteil von 0%

– Moderat» mit einem Aktienanteil von 25%

– Mittel» mit einem Aktienanteil von 45%

– Hoch» mit einem Aktienanteil von 75%

Es ist wichtig, das Anlegerprofil regelmässig zu überprüfen und anzupassen, wenn sich deine Situation verändert hat.

Regelmässig Investieren Ganz einfach zum Anlageerfolg

Der Traum jedes Investors ist es, zu den tiefsten Kursen zu kaufen, und später zu den Höchstkursen zu kaufen. Leider ist dies praktisch unmöglich. Die bewährteste Strategie für langfristigen Anlageerfolg ist darum, regelmässig zu investieren. Tönt einfach, und ist es auch.

Wer regelmässig investiert, macht dies gewöhnlich früher, und nicht z.B. zum Jahresende. So kann das Geld länger «arbeiten», und auf den Erträgen gibt es wieder Erträge (Zinseszinseffekt). Wer etwa monatlich einen fixen Betrag investiert, kauft bei sinkenden Kursen eine höhere Anzahl der Anlage, und senkt seinen Durchschnittskurs. Bei wieder steigenden Kursen kann darum doppelt profitiert werden. Dieser Effekt zeigt sich schon bei kleinen Beträgen.

Werden kleine Beträge investiert, sollten Anleger auf die Handelskosten achten. Bei Sparbatze kannst du jederzeit einzahlen, und die Handelskosten sind in der Vermögensverwaltungsgebühr fix eingeschlossen. So wird jeder Franken investiert und es lohnt sich schon ab kleinen Beträgen, regelmässig zu investieren.

Vom Zinseszinseffekt profitieren Das achte Weltwunder arbeitet für dich

Vom Zinseszinseffekt spricht man, wenn man auf den erhaltenen Zins in Zukunft wieder Zins bekommt. Der Zinseszinseffekt wird manchmal auch als achtes Weltwunder bezeichnet.

Der Zinseszinseffekt hat einen riesigen Einfluss auf dein Anlageergebnis zum Ende deiner Anlagezeit. Wenn du auf 4% Rendite die künftigen Jahre immer wieder 4% Rendite machst du darauf wieder 4% Rendite, oder das ganze mit z.B. 7% jedes Jahr erreichst, kann effektiv dein Leben verändern. Darum ist es wichtig, langfristig mit Wertschriften, statt mit Konti vorzusorgen.

Die Anlagestrategie wählen Worauf zu achten solltest

Eine Anlagestrategie beschreibt, in welche Anlageklassen (z.B. Aktien und Anleihen) investiert wird, und wie die Vermögensaufteilung auf die Anlageklassen (z.B. 25% in Aktien) geplant ist, und auch wann die Anlagen wieder an die Strategie angepasst werden..

Ausgangspunkt bei der Auswahl deiner Anlagestrategie ist dein Anlegerprofil. Dieses sollte die für dich passende Strategie anzeigen. Fühlst du dich mit dem Vorschlag nicht wohl, dann kannst du eine andere Anlagestrategie wählen (mit weniger oder auch mehr Risiken und Renditechancen). Bei Sparbatze kannst du dies mit einem Klick machen.

Wenn Anlegerprofil und Anlagehorizont passen und du dich dabei auch wohl fühlst, erzielen risikoreichere Anlagestrategien längerfristig normalerweise bessere Renditen.