Markenmacht von Unternehmen bei der Nachhaltigkeit

Konsumenten und Anleger zählen auf die Veränderungsmacht von nachhaltigen Marken

Sich das Label «Nachhaltigkeit» anzuheften, liegt im Trend. Allerdings glauben nur acht Prozent der 16- bis 60-Jährigen im deutschsprachigen Raum, dass Unternehmen tatsächlich rundum verantwortungsvoll agieren. Dies ergab letzthin eine repräsentative Studie des Beratungsunternehmens BrandTrust.

Gleichwohl sollten die Unternehmen motiviert sein, sich Nachhaltigkeit nicht nur bloss auf die Fahne zu schreiben, sondern ihr Tun vollumfänglich an nachhaltigen Grundsätzen auszurichten. Denn rund 70 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass sie über die Kompetenz und die Möglichkeiten verfügen, die Ursachen für globale Missstände zu beseitigen. Knapp 90 Prozent verbinden damit sogar die Erwartung, dass die Unternehmen ihren Einfluss ihrer Marken dafür nutzen.

In Sachen Nachhaltigkeit am gleichen Strick ziehen

So halten es denn auch 70 Prozent der Befragten für wichtig oder sehr wichtig, dass Unternehmen mit Ihren Angeboten weder der Umwelt noch den Menschen schaden. Für 60 Prozent ist es aber genauso wichtig, selbst sozial und ökologisch verantwortungsvoll zu handeln, und glauben, dass sich jeder noch so kleine persönliche Beitrag positiv auswirkt. Jeder Zweite sieht sich denn auch selbst in der Hauptverantwortung für das Lösen globaler Herausforderungen.

Rendite und Nachhaltigkeit schliessen sich nicht aus

Profitabel zu wirtschaften und Gutes in der Welt zu tun, schliesst sich für die Studienteilnehmenden nicht aus. Die höhere Wertschätzung gegenüber Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Welt stellen, bringen sie durch eine höhere Preisbereitschaft zum Ausdruck. Konkret wären sie bereit, einen Aufpreis von gegen 14 Prozent für sogenannte Impact Brands zu bezahlen. Die Generation Z, die Nachfolgegeneration der Millenials, würde sogar einen Aufpreis von knapp 17 Prozent akzeptieren.

Nachhaltigkeit als Entscheidungskriterium beim Konsum und beim Anlegen

Nachhaltigkeit ist den Befragten nicht nur beim Konsum, sondern ebenso beim Anlegen wichtig. Für Sie steht dort weniger die Rendite im Vordergrund, als die Absicht, mit ihrem Geld in der Welt Gutes zu tun. Sie würden dazu gar auf bis zu 18 Prozent der Rendite verzichten.

Allerdings zeigt die Statistik heute, dass nachhaltige Anlagen herkömmlichen Anlagen in Sachen Rendite in nichts mehr nachstehen respektive diese teilweise sogar überflügeln. Nachhaltig zu investieren bedeutet also keinen Renditeverzicht.

Nachhaltig investieren leicht gemacht

Sparbatze trägt dem Bedürfnis nach unkompliziertem, verantwortungsbewusstem Anlegen mit ausgewählten Themenfonds Rechnung. Du kannst es wie Hürdenläufer Kariem Hussein halten, der ins Thema Greentech investiert, um so einen Beitrag zu leisten, die Welt wieder fit zu machen. Greentech-Unternehmen lösen die Herausforderungen des Klimawandels mit intelligenten Technologien. Du kannst aber auch die Wasser- und Abfallbewirtschaftung aktiv unterstützen oder mit dem Thema Green Bonds umweltfreundliche Projekte unterstützen, die den Klimawandel bremsen und die Umwelt schonen. Oder vielleicht spricht dich eher das Thema Nachhaltige Entwicklungsbank an, wo Infrastrukturprojekte unterstützt werden, die in Entwicklungsländern die Lebensqualität der dortigen Bevölkerung verbessern. Du hast die Wahl.