Wieviel kostet Vermögensverwaltungin der Schweiz - Teil 1

Wieviel kostet Vermögensverwaltung in der Schweiz?

Die Kosten in der Schweizer Vermögensverwaltung unterscheiden sich enorm, abhängig vom Anbieter. Das Vergleichsportal Moneyland.ch hat dazu im Jahr 2020 einen Vergleich angestellt. Dieser berücksichtigt die wichtigsten Schweizer Grossbanken und Kantonalbanken.

Ein klassisches Vermögensverwaltungsmandat mit einem möglichst hohen Aktienanteil kostet bei den untersuchten Banken im Durchschnitt pauschale Gebühren von 1,4 % der angelegten Summe pro Jahr, für einen Anlagebetrag von CHF 250’000 oder CHF 500’000. Dabei umfassen diese Kosten längst nicht alles, was die Kunden bezahlen müssen. Häufig kommen zur Vermögensverwaltungsgebühr noch Produktkosten hinzu, welche rasch einmal so teuer wie die Pauschalgebühren sein können.

In den letzten Jahren haben digitale Vermögensverwalter mit attraktiven Angeboten Bewegung in den Vermögensverwaltungsmarkt gebracht. Ihr Marktanteil ist zwar noch immer klein, doch weisen sie ein grosses Wachstum aus. Dies nicht zuletzt, weil die Kosten deutlich tiefer sind als bei traditionellen Anbietern. Hinzu kommt, dass Kunden bereits ab CHF 500 ihr Vermögen professionell verwalten lassen können. Traditionelle Anbieter verlangen deutlich höhere Anlagebeträge.

Welche Kostenarten gibt es?

Generell wird zwischen zwei grossen Kostenblöcken unterschieden: der All-in-Fee und den Produktekosten resp. Fondskosten (TER).

All-in-Fee: Beinhaltet typischerweise Vermögensverwaltungsgebühren, Depotgebühren und Transaktionskosten.

Produktkosten: Bei Anlagefonds heisst die wichtigste Kostenangabe «Total Expense Ratio» (TER). Sie entspricht der Gesamtkostenquote, mit denen ein Fonds im Laufe des Geschäftsjahres belastet wird und beinhaltet die wichtigsten Kosten. Bei Zertifikaten und strukturierten Produkten fallen gewöhnlich auch jährliche Kosten an, analog zu den Anlagefonds. Direktanlagen z.B. in Aktien haben keine Produktkosten.

Andere Kosten: Eidg. Stempelabgabe (0.075 % oder 0.15 %) und Börsenabgabe (pro Transaktion, abhängig vom Produkt) und Fremdwährungskosten.

Welche Preisunterschiede gibt es?

 Vermögensverwaltungskosten pro Jahr einer Auswahl von traditionellen Vermögensverwaltern:

(Quelle: Research Sparbatze Januar 2021)

Bei den traditionellen Vermögensverwaltern ist die Transparenz in Bezug auf die Produktekosten oft sehr tief und online teilweise nicht verfügbar.

Vermögensverwaltungskosten pro Jahr einer Auswahl von digitalen Vermögensverwaltern:

(Quelle: Research Sparbatze Januar 2021)

Zusatzinformation: Bei True Wealth sinken die All-in-Fees ab einem Anlagebetrag von CHF 500’000 auf 0,25%.

Die digitalen Vermögensverwalter zeichnen sich grundsätzlich durch tiefere Kosten, tiefere minimale Anlagebeträge und grösserer Transparenz aus.

Die Gründe, warum die Gesamtkosten einer klassischen Vermögensverwaltung schnell einmal pro Jahr rund 1% höher sind als die Angebote einer digitalen Vermögensverwaltung, zeigen wir im nächsten Blogbeitrag.

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